Schreiben an Herdecker Ratsfraktionen
[Wolfgang Schmidt]
Am 4. August 2009 schreiben die Vereine "FC Herdecke-Ende" und "TuS Ende"
gemeinsam an die im Rat vertretenden Fraktionen von SPD, CDU, FDP und Bündnis 90/Grüne.
Mit diesem Schreiben möchten wir die Belange und Wünsche unserer Vereine deutlich machen.
An
SPD Fraktion
CDU Fraktion
FDP Fraktion
Fraktion Bündnis 90/Grüne
Sportgelände Am Kalkheck
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie der Presse am 13.06.2009 zu entnehmen war, beabsichtigt die SPD-Fraktion in der nächsten Sitzung des Schul-, Kultur- und Sportausschusses
einen Antrag zwecks Errichtung einer Supportstation für die TSG-Fußball einzubringen.
Außerdem soll beantragt werden, die Unterkunft der TSG-Fußball nachhaltig zu verbessern und mittelfristig die Erneuerung des Vereinsheimes
in die städtische Planung aufzunehmen.
Es ist uneingeschränkt zu begrüßen, dass die Politik sich für die Belange der Sportlerinnen und Sportler einsetzt und die Vereine unterstützt.
Gleichwohl bestehen bei unseren Mitgliedern große Bedenken, dass der Standort Bleichstein als Aushängeschild für die Stadt Herdecke
bevorzugt ausgestattet wird, und die Sportanlagen Am Kalkheck -und damit natürlich auch die Aktiven dort- hinten anstehen müssen.
Schon heute müssen wir feststellen, dass uns Vereinsmitglieder verlassen oder sogar abgeworben werden, mit der Aussicht und dem Angebot,
zukünftig Sport auf einer neuen und modernen Anlage mit Kunstrasen und Kunststofflaufbahn betreiben zu können.
Von daher geht unser dringender Wunsch an alle politisch Verantwortlichen, die Sportanlage Am Kalkheck und die dort
Sport treibenden Vereine nicht zu vernachlässigen und zu benachteiligen.
Eine Supportstation darf daher nicht nur Am Bleichstein errichtet werden, sondern ist genauso wünschenswert und notwendig auch für den Standort Kalkheck.
Gerade dadurch könnte ein sichtbares Zeichen gesetzt werden, und auch unser Sportgelände würde eine kleine, aber zweckmäßige und hilfreiche Aufwertung erfahren.
Ebenso im Hinblick auf unser Vereinsheim bzw. unseren Clubraum sowie die Sanitärräume wünschen wir uns eine faire Unterstützung,
die alle Vereine gleich behandelt.
Hier sind von uns in der Vergangenheit beträchtliche Summen investiert worden, die wir komplett selbst aufbringen mussten.
Auch bei diesen Gebäuden ergeben sich teilweise Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen.
Wir möchten noch einmal deutlich machen, dass es uns ausdrücklich nicht darum geht, bei anderen Vereinen Maßnahmen zu verhindern oder zu erschweren.
Unser Anliegen ist ausschließlich darauf gerichtet, eine faire Gleichbehandlung aller Vereine zu erreichen, dies insbesondere im Interesse unserer vielen Mitglieder.
Uns ist durchaus bewusst, dass der finanzielle Spielraum in den nächsten Jahren äußerst angespannt sein wird und finanzielle Wohltaten nicht zu erwarten sind.
Gerade deshalb ist es jetzt äußerst wichtig, die verfügbaren Mittel so gerecht zu verteilen, dass kein Ungleichgewicht oder eine Benachteiligung entsteht.
Nachdem die Sportanlage am Bleichstein, die eine Bereicherung für ganz Herdecke darstellt, nun der Fertigstellung entgegen geht,
drängen auch die Mitglieder des TuS Ende und des FC Herdecke-Ende auf eine kurz- bis mittelfristige Modernisierung ihrer Sportanlage
mit Kunststofflaufbahn und Kunstrasen.
Wir wünschen uns für diese Umsetzung das gleiche Engagement und die Unterstützung aller politischen Kräfte wie für die Realisierung der Maßnahmen Am Bleichstein.
Ebenfalls ansprechen möchten wir aber auch noch den teilweise unbefriedigenden Zustand der Ender Sporthallen,
wobei hier insbesondere der schlechte Zustand des Hallenbodens in der Sporthalle Kirchende zu nennen ist.
Schließlich üben ein großer Teil unserer insgesamt mehr als 2000 Mitglieder ihren Sport in diesen Sporthallen aus.
Mit sportlichen Grüßen
TuS Ende
Jochen Schneider
(Geschäftsführer)
FC Herdecke-Ende
Norbert Ramm
(Erster Vorsitzender)