Samstag 13 Uhr am Kalkheck: Meisterschaftsspiel E1-Junioren gegen E2-Junioren in Kreisliga B
B1-Junioren in Kreisliga B am Samstag gegen SpVg. Linderhausen - Anstoß 15:45 Uhr am Kalkheck
Navigationslinks überspringenFC Herdecke-Ende > Senioren > 2. Mannschaft > Newsarchiv - 2010/2011 Montag, 6. Februar 2012
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30.05.2011 von Luftheuler
Ivan Barisic wechselt zum Deutschen Meister Borussia Dortmund
Das 23-jährige Ender Eigengewächs Ivan Barisic wechselt mit sofortiger Wirkung zu Borussia Dortmund. Der Kroate unterschrieb beim Deutschen Meister einen Vertrag bis 2016. In diesem Zusammenhang weist Sportmanager Michael Zorc darauf hin, dass anders lautende Gerüchte über einen angeblichen Ivan Perisic an den Haaren herbeigezogen sind: "Es stimmt, dass sich die Namen ähneln, aber wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass wir an Barisic interessiert sind. Der Perisic aus Brügge hat für uns nie eine Rolle gespielt." Als Ablösesumme erhält der Herdecker Dorfverein einen Betrag in Höhe von 5,5 Millionen Euro, was insbesondere den Vorsitzenden Norbert Ramm sichtlich entspannter in die Zukunft blicken lässt: "Nun können wir uns unseren großen Traum vom eigenen Kunstrasenplatz endlich erfüllen. Zudem werden wir die Ersten in Deutschland sein, die anstatt Kreide den Platz mit Goldstaub markieren können." Der bisherige Trainer Barisic', Thomas Rittinghaus, freut sich über die Entwicklung seines Schützlings in der letzten Saison: "Ich habe immer gesagt: 'Junge, da muss mehr kommen. Das gefällt mir nicht!' Aber in der Rückrunde hat der Ivan dann teils sensationell gespielt und ich habe die BVB-Scouts ja auch am Spielfeldrand gesehen. Ob in Rüggeberg, Gevelsberg oder bei Kurdistan Hagen. Es ist aber schön, dass der BVB auch den Amateurfußball nicht vergisst und auch dort scoutet. Sogar bei uns in der zweiten Mannschaft!" Und auch wir vom Homepage-Team wünschen Barisic viel Erfolg bei seinem neuen Verein!
22.05.2011 von News
2. Mannschaft reichen 4 Auswärtstore nicht zum Sieg beim Tabellenletzten RW Ennepetal-Rüggeberg
Zum 10. Mal fand am vergangenen Wochenende, 21. und 22. Mai 2011, im Ennepetaler Ortsteil Rüggeberg der Bauern- und Erlebnismarkt statt. Geboten wurde u.a. eine Sonderschau zum Thema Entwicklung der Landwirtschaft in Rüggeberg. Alteingesessene Familien präsentierten landwirtschaftliche Geräte aus Historie und Moderne. Eine Tierschau mit Kühen, Ziegen, Schweinen und Pferden, die selbstverständlich auch gestreichelt werden durften, Traktorfahrten und eine Hüpfburg, sowie die „Große Sause“ mit Lazy Daisy in der Turnhalle am Samstagabend rundeten die Veranstaltung ab. Für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt.

Endstand: 4-4
RW Ennepetal Rüggeberg: siehe fussball.de
FC Herdecke Ende: Dürr, Hänisch, Bühren (C)(46. gg Studtrucker), Soult, Kuba Emmerichs, Guttowsky, Lückel, Barisic, Malkoc, Gruchmann(58. gg Gruszczynski) und Lagemann( 46. gg La Forza).

Torfolge: 1-0, 1-1 Lückel 11., 1-2 Lagemann 14., 2-2; 2-3 Barisic 50., 3-3, 4-3, 4-4 Kuba 80.

Besondere Vorkommnisse: Gewitter Unterbrechung s.o.
15.05.2011 von News
Starker Endspurt sichert 2. Mannschaft den Heimsieg
Was für ein Spiel auf dem Ender Rasen. Bei Aprilwetter am Meisterwochenende erwischte Endes Zweite einen Traumstart. Bereits in der 5. Spielminute rollte der Ball gut durch die gegnerische Hälfte, Barisic stürmte vor und drosch aus spitzem Winkel die Torfabrik unhaltbar in die Maschen. 1-0 für Ende!

Doch wer denkt, dass eine frühe Führung die nötige Sicherheit bringt, kennt diese Mannschaft nicht. Nach katastrophalen Abwehrfehlern in der 20. und 43. Minute lag man trotz Spielkontrolle zur Pause zurück. Warum auch einfach, wenn man es sich selbst schwer machen. 1-2 zur Halbzeit.

Die zweite Hälfte sollte die Wende bringen, doch zunächst nutze ein Spieler der Gäste die Unaufmerksamkeit der Hintermannschaft aus und erhöhte für Vorhalle zum 1-3 in der 51. Minute. Die Gesichter waren lang und die verkaterten Köpfe hingen tief zu diesem Zeitpunkt, der einsetzende Regen unterstrich die Szene. So verschlief man bis zur 65. Minute weiter das Spiel. Freistehend schaffte es ein Vorhaller nicht aus 5m einzuschieben, der Weckruf für die Ender Jungs. Die geneigten 13 Zuschauer am Platz konnten die Aufbruchsstimmung plötzlich spüren, die Luft flimmerte zumindest über dem Grill.

Mit guter Moral ging man mächtig ran, Ballkontrolle und gutes Passspiel brachten gute Chancen und so gelang Gruchmann in der 79. Minute der Anschlusstreffer zum 2-3. Ein Punkt war wieder drin.

Ende kämpfte weiter und diktierte das Spiel wieder. In der 85. Minute nutzte schließlich Hänisch die durch ihn gestiftete Verwirrung im gegnerischen Strafraum zum Ausgleichstreffer. 3-3. Noch mindestens 5 Minuten Spielzeit standen bevor und die Jungs machten weiter, man wollte den Sieg.

Vorhalle verteidigte mit Mann und Maus, doch hatte nichts mehr entgegen zu setzen, Zeitspielversuche unterband der gute Schiedsrichter, und so lief die Uhr ab bis zur 90. Spielminute, der letzte Angriff. Nach Flankenball von der rechten Seite legte Lückel am zweiten Pfosten per Kopf quer und wieder war es Hänisch, dieser Teufelskerl, der den Ball ebenfalls per Kopf aus 5 Metern in das gegnerische Tor drückte und zu einem seit Dickel 89 und Dürr 09 nicht mehr gesehenen Jubellauf ansetzte. 4-3 für Ende, was für ein Spiel.

Somit bleibt die zweite Mannschaft in der Rückrundedank guter Moral und Teamgeist erneut ungeschlagen und bestätigt die steigende Form in 2011. Nächste Woche geht es nach Ennepetal Rüggeberg, erneut liegt was in der Luft. Alles kann, nichts muss.


Die Aufstellungen:
BW Vorhalle: siehe fussball.de
FC Herdecke Ende: Dürr, Hänisch, Bühren (C), Soult; , Kuba Emmerichs, Guttowsky, Lückel, Barisic, Malkoc; Gruchmann, Lagemann (55. gg. Gruszczynski).
08.05.2011 von Philipp Bühren
2. Mannschaft mit 3:1-Auswärtssieg gegen FSV Gevelsberg
Mit einem 3-1 Auswärtssieg knüpft Endes Reserve an die passablen Ergebnisse der Rückrunde an. Schon vor Anpfiff war klar, für beide Mannschaften geht es in dieser Spielzeit nicht mehr um Titel und Trophäen, noch um Tränen und Tumulte.

In einer sehr fairen Begegnung übernahm Ende von Beginn an die Spielkontrolle, kam immer wieder durch gute Kombinationen vor das gegnerische Tor, jedoch scheiterte man weitere Male mehr entweder an einem Gevelsberger Abwehrbein, am glücklichen Torwart oder aber am eigenen Unvermögen.

In der 7. Spielminute wurde der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Nach Fehler des letzten Mannes eroberte ein Gevelsberger Spieler in der Ender Hälfte den Ball und erzielte aus 20m die zu diesem Zeitpunkt unverdiente Führung der Gastgeber.

Doch Endes Zweite zeigte wieder einmal mehr Moral und spielte unbeeindruckt aus einer nun sicheren Defensive nach vorne. Angetrieben von einem agilen Spielmacher Barisic und abgesichert durch Malkoc und Kuba Emmerich, erspielte man sich gute Einschussmöglichkeiten, La Forza und Lagemann scheiterten knapp vorm Gevelsberger Tor.

In der 43. Minute konnte Lagemann den Ball dann doch entscheidend abfälschen, der Ausgleich zum Pausentee. 1-1!

Die Halbzeitpause wurde dann vom Trainer genutzt, um die Mannschaft in unvergleichlicher Art auf die nächsten 45 Minuten einzustimmen.

Nach Wiederanpfiff entwickelte sich ein offeneres Spiel, Gevelsberg startete zunächst wacher in die zweite Halbzeit, kam jedoch nicht an Endes Defensive vorbei, in der auch Torwart Dürr sicher aufspielte.

Nach kurzweiliger Drangphase der Gastgeber übernahmen wieder die Ender Jungs das Spiel, zunächst noch glücklos wie bei La Forzas Lattenknaller in der 50..

Wenige Zeigerumdrehungen später dann die erlösende Führung, nach mehreren verweigerten Versuchen von Barisic, Guttowsky & Co direkt hintereinander nahm Malkoc sich ein Herz und schoss unhaltbar aus 10m ein. 2-1 für Ende!

Weitere Chancen wurden erspielt, der in der 66. Minute eingewechselte Gruchmann, sowie erneut La Forza, Guttowsky & Co bauten die Führung nicht aus.

Erst in der 75. Minute gelang dann schließlich Lückel die vorentscheidende Führung. 3-1!

Der nun zunehmende Verfall der Gevelsberger Mannschaft konnte nicht genutzt werden, beste Möglichkeiten blieben ungenutzt und so steigerte sich die Verzweiflung der Ender offensive bis zum Höhepunkt der Fahrlässigkeit in der 85. Minute.

Aus dem Mittelfeld kommend wurde Emmerich geschickt, umspielte den weit aus seinem Kasten geeilten Torwart, um dann in eleganten Schritten wie eine Äthiopische Bergantilope in Richtung Tor vorzudringen. Die Zeit schien still zu stehen, die Arme aller Ender streckten sich gen Sommerhimmel, bereit der grenzenlose Freude freien Lauf zu lassen und dann das: In bester Kuba Manier drosch Emma das Ding über den Querbalken, das wird ab jetzt in jedem Jahresrückblick erwähnt…

Der Rest ist kurz erzählt, 5 Minuten wurde der Anschlusstreffer mit allen Mitteln und dem passablen Schiedsrichter abgewehrt und das Spiel war aus.

Endes Zweite sichert sich so mit einem weiteren Dreier eine gute Ausgangssituation im Niemandsland der bedeutungslos gewordenen Tabelle für die letzten Spiele. Alles kann nichts muss.

Die Aufstellungen:

FSV Gevelsberg: siehe fussball.de
FC Herdecke Ende: Dürr; Studtrucker, Bühren (C), Soult; Emmerich, Malkoc, Lückel, Guttowsky, Barisic; Lagemann (66. Minute gg. Gruchmann) und La Forza (80. Minute gg. van Lottum).
Statistik:

Torschüsse: 5 zu drölf für Ende.
Ballbesitz: gefühlte 30°C bzw. 70% für Ende.
Besondere Vorkommnisse: s.o.
27.03.2011 von Luftheuler
2:1-Auswärtssieg für 2. Mannschaft gegen SpVg. Hagen 1911
Nachdem man sich gegenüber bei Concordia umgezogen hat, war man von anstrengenden Fußmarsch natürlich noch etwas platt und verschlief einmal mehr die Anfangsphase dieser Partie auf einem Geläuf, wo noch nicht einmal Pferde drauf kacken würden. Bei intensiven Zweikämpfen sah man nur Staub und Dreck. Solch ein Untergrund kann es vielleicht in irgendwelchen nordafrikanischen Wüstenstaaten geben, damit sich die Aufständischen in den Staubwolken verbergen können, um die anrückenden Armeen zu attackieren, aber selbst für Kreisliga-Fußball waren die Bedingungen tendenziell irregulär. Angeblicher Grund: Wasserpumpen kaputt (werden in Fukushima zur Kühlung der Reaktoren benötigt).

Zurück zum Spielverlauf: Es waren wenige Zeigerumdrehungen absolviert, als der Gastgeber nach einer Ecke den zweiten Ball behaupten konnte und ein Spieler aus dem Gewühl abziehen durfte. Leider war unserem Schlussmann die Sicht verdeckt und der Ball tickte auf dem libyschen Wüstenboden noch einmal auf. Nach vier Minuten liefen wir also einmal mehr einem Rückstand hinterher, doch unser Trainer, der Zampano und alte Fuchs, reagierte sofort und nahm den von der ersten Mannschaft abkommandierten Winter raus. Offizielle Sprachregelung: Verletzung, aber alle Doppelpass-Gucker wissen, dass man auch mal Zeichen setzen muss, um so ein Spiel noch drehen zu können.

Diese taktische Meisterleistung wurde denn auch nur weitere fünf Minuten später direkt belohnt, als La Forza einen Fehler der Deckung nutzte und unhaltbar zum Ausgleich einnetzen konnte. Nix passiert also, ab Minute 10 geht es wieder los! Die erste Hälfte war geprägt von guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, die entweder recht unproblematisch pariert werden konnten oder aber unglücklich (manche würden auch sagen kläglich) vergeben wurden. Nach einem missglückten Abschlag Dürrs wollte keiner so recht an den Ball und plötzlich lief Malkoc, dem unbestätigten Gerüchten zufolge ein Angebot des heutigen Gegners (Lockmittel: ein Busticket der Preisstufe A) vorliegen soll, in Richtung Tor, doch ging sein Kunstschuss nur an die Latte. Und auch kurz vor der Halbzeit noch einmal eine Riesenchance für Arthur G. vom Bahnhof Nacken. Allerdings wollte der liebevolle Familienvater lieber den hinter dem Tor spielenden Kindern den Ball zustupsen als ihn humorlos zu versenken.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist dann relativ kurz erzählt: Es wurde nun eher ein Spiel für Fußball-Feinschmecker (äh NEIN), Taktikliebhaber (äh NEIN) und Kreisliga-Recken (schon eher). Dabei erwies sich der ruhmreiche FC Ende als erstaunlich effektiv und abgezockt. Denn während Hagen 11 auf ihrem Staubboden doch einige Chancen herausspielen konnten, die aber auch nicht wirklich gefährlich waren, wartete der FC Ende wie eine sich zwischen den Kieselsteinen lauernde giftige Schlange ab. Unser Torwart bot zwischendurch noch zweimal sein ganzes Können auf. Gut, das Können aus zwei Jahren Theater-AG, welches immerhin zweimal Gelb für den Gegner nach von außen sicherlich unglaublich brutal aussehenden Fouls einbrachte. (Anm. der Red.: die erste Aktion tat wirklich weh!) Einfach seriös tun und der Schiri glaubt einem Ehrenmann die schweren Schmerzen, nachdem man sich todesmutig den attackierenden Rebellen aus Bengasi entgegen geschmissen hat.

Doch die zweite taktische Meisterleistung gehörte dann wieder dem beim HSV gehandelten Rittinghaus an der Seitenlinie. Viele dachten, Gruchmann für Malkoc sei lediglich ein taktischer Wechsel, um zumindest einen Punkt zu retten, doch weit gefehlt: Mit seiner terrierartigen Aggressivität schüchterte der sympathische Ostpreuße alle Gegner ein. Dies führte dazu, dass ein langer Ball von Soult auf Barisic ungehindert auf La Forza abgelegt werden konnte. Und was macht dieser Fabio Grosso Endes, dieser Held der Nachspielzeit. Er packt den Lothar-Matthäus-Scherenschlag aus und hämmert das Leder einfach in die Maschen. Ganz Tripolis feiert, Salutschüsse in den Himmel waren zu registrieren. Doch noch war das Spiel nicht aus!

Letzter Angriff der Gastgeber, auf links kann sich Gruchmann nur mit einem Foul behelfen (heutige Spielbilanz: 0 Ballkontakte, 1 Foulspiel, 85 taktische Anweisungen vor seiner Einwechslung) und Hagen 11 warf inklusive Torwart alles nach vorne. Glücklicherweise aber mal ein schwacher Freistoß des gegnerischen Fünfers, genau auf den Kopf von La Forza und dann war das Spiel aus. Danach Samba olé mit einem vom Konditor herangeschafften Kasten von der E10-Tankstelle nebenan. Nächste Woche gegen Hilalspor, weiter siegen, weil wir dich so lieben...

PS: Ein Fehlschuss Soults nach Barisic-Freistoß aus XY Metern kann hier aufgrund des angeschlagenen seelischen Zustands vieler Betrachter dieses Spiels nicht wiedergegeben werden. Wenn man charmant sein will, müsste man sagen: Den kann man auch mal machen! Es liegt sogar Fotomaterial dieser Szene vor, was Sie, geneigter Leser, ab morgen bei wikileaks kostenfrei abrufen können (direkt neben den neuesten Enthüllungen aus Afghanistan).

Die Söhne Gaddafis: Dürr - Soult - Bühren, Studtrucker - Emmerichs, Hänisch - Winter (6. Dassel), Malkoc (90. Gruchmann), Barisic - La Forza und Arthur G. (67. Glatter).

Tore: 1:0 Rebell (4.), 1:1 La Forza (9.) und 1:2 La Forza (90.).
22.08.2010 von Luftheuler
2. Mannschaft mit 4:1-Sieg bei Italia Hagen
Freunde! Was ist das Comeback von Michael Ballack oder ähnlichen Konsorten gegenüber der Legende schlechthin? Der Luftheuler ist wieder da! Und berichtet fast live vom Auftakt der zweiten Ender Mannschaft in der Hasper BZSA (steht nicht für: Bis zum Saufen abwarten) gegen Italia Hagen. Alles ist neu beim Team: Neuer Trainer, neue Spieler, neue Ehen, neue Kinder. Was würde die neue Saison nach dem knappen Klassenerhalt im letzten Jahr bringen? Ruhmreichen Fußball aus der Tiki-Taka-Schublade oder doch nur ödes Gekicke à la Friedhelm Funkel?

Es waren keine zehn Minuten gespielt, als man beim Spiel gegen die temperamentvollen Italiener erstmals jubeln durfte. Nach einer Ecke sorgten die am Schnee weiter per Steckbrief gesuchten Ausnahmestürmer Bühren und Glatter für die frühe Führung. Denn der Capitano legte quer auf und Glatter netzte eiskalt zum 1:0 ein. Dann jedoch etwas zu viel das Fußballspielen eingestellt. Italia kam jetzt besser ins Spiel, auch wenn sie keine zwingenden Torchancen hatten. Leider nutzen sie einen Torwartfehler Mitte der ersten Hälfte eiskalt aus. Ein harmloser Flach-Freistoß konnte nicht festgehalten werden und drei Italiener konnten sich um den Abstauber prügeln. 1:1. Doch im Gegensatz zur letzten Saison die richtige Antwort nur wenige Zeigerumdrehungen später. Nach einem Freistoß in die Torwartecke und an den Innenpfosten sorgte La Forza für die erneute Führung. Mit einem insgesamt verdienten 2:1 ging es zum Pausentee zu Uli, wenn dieser nicht in Esborn gewesen wäre (ein Maskottchen soll doch Glück bringen).

Zu Beginn der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild wie nach der ersten Führung. Ende etwas zu defensiv und der kleinlich pfeifende Schiedsrichter sorgte immer wieder für Standards nah an der Strafraumgrenze. Einer davon führte ca. in der 50. Minute denn auch zu einer Großchance. Eine Freistoßflanke segelte quer durch den Strafraum, Ender Abwehrspieler zelebrieren den "Domino Day" mal ganz anders und plötzlich ein Italiener per Kopf frei vorm Ender Torwart, der dieses Mal jedoch klasse parieren konnte und so seinen Fehler aus der ersten Hälfte wieder wettmachen konnte. Dann der große Auftritt des Herdecker Balkan-Maradonas. Ivan Barisic sorgte mit zwei Toren für eine beruhigende 4:1-Führung und somit die endgültige Entscheidung. Zunächst tankte er sich auf links durch und schoss in die lange Ecke ein, was genau richtig war (denn bei einer Ablage zurück in den Strafraum hätte der Herr Schiedsrichter sicher wieder den Arm zum Abseits gehoben!). Noch schöner wenige Minuten später das 4:1. Lückel, der sympathische Bäckerssohn vom Schraberg, setzte sich stark auf rechts durch und flankte eben auf diesen Barisic, diesen Ivan, diesen Verrückten (O-Ton Werner Hansch), der volley herrlich zum 4:1 vollenden konnte.

Dann gab es noch eine kuriose Szene, die in einem Platzverweis für einen italienischen Spieler mündete. Ein Italia-Spieler, der bereits mit Gelb verwarnt war, führte einen Freistoß ohne Pfiff des Schiris aus und sah dafür nur Gelb. Wohlgemerkt: Gelb! Fair wie alle Italiener aber nun mal sind verließ er in vorauseilendem Gehorsam jedoch den Platz und Italia war nur noch zu zehnt. Gefühlte Ewigkeiten später merkte das dann auch der Schiedsrichter mal und streckte eine Rote Karte in den Hasper Nachmittagshimmel (bald auch DAS Sat.1-Movie: Rote Karten im Wind. Mit Heino Ferch als Schiri, Tobias Moretti als Italiener und Veronica Ferres als Spielerfrau). Nun gut, der Rest war nur noch Geplänkel. Es blieb beim 4:1 für Ende II und hätte nicht Hilalspor 5:0 bei BW Vorhalle gewonnen und würde morgen ein atomarer Krieg ausbrechen, der zufällig genau bis Mai dauern würde, ja dann wäre man als Erster sogar aufgestiegen. Aber gut: Muss man eben doch erst mal die nötigen Punkte als Absicherung gegen unten sammeln...

Die Akteure: Dürr - Gruchmann - Budweg, Pollex - Bühren, M. Schünke (Beck) - Lückel, Ebbinghaus (Dassel), Barisic - La Forza, Glatter (Arthur G.)

Tore: 0:1 Glatter, 1:1 Italien, 1:2 La Forza, 1:3 Barisic, 1:4 Barisic

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