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| von Dienstag, 29. Mai 2012 bis Dienstag, 29. Mai 2012 |
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| 07.06.2009 von Luftheuler |
| Ender Legende sorgt für 2:2-Endstand der 2. Mannschaft gegen SW Breckerfeld |
Liebe Freunde des gepflegt niveaulosen Fußballsports! Was war das heute für ein letztes Saisonspiel gegen die Bauerntölpel aus Breckerfeld? Wobei der gegnerische Torwart mit 46 Jahren noch der Coolste war! Er kam übrigens erst Samstag gegen Mitternacht aus dem Urlaub wieder. Maschine eben!
Der Anfang war schon unglaublich geil! Nach weniger als 30 Sekunden zeigte Lagemann seine Qualitäten und der "Anti-Fußballer" (O-Ton eines Zuschauers), der aber interner Torschützenkönig wurde, zielte ganz genau und schoss zum frühen 1:0 ein. Was für ein Auftakt! Das kann doch ein lockerer Sieg werden, oder? Doch danach kam mal wieder ein Bruch ins Spiel. Es war fahrig und Cottbus-like, was gespielt wurde. Die Bauern immer wieder mit gefährlichen Kontern und einer davon führte zum nicht unverdienten 1:1, als der heutige Aushilfstorwart Glatter, der am Freitag noch in eine solide Schlägerei verwickelt war, sich aber durch Blutegel fitmachen ließ, nach zunächst guter Parade den Ball passieren lassen musste. Da half auch ein verzweifelter Sprung mitten rein in den Karabinerhaken des Tores nix mehr!
Was passierte heute sonst noch? König, der Harry, immer wieder mit guten Kopfballversuchen, die aber entweder übers Tor flogen bzw. vom Schiri zurückgepfiffen wurden. Zurecht die Frage in der Dusche: "Mögen Sie mich irgendwie nicht?" Der Neid, der pure, war das, lieber Harald! In der zweiten Halbzeit waren wir drückend überlegen, aber erneut war es ein Konter, der zur 2:1-Führung für die Bauern führte und wieder wusste keiner, wie das geschehen konnte...
Doch solche Geschichten schreibt nur der Fußball! PS: Hab gerade nen richtigen Krampf im Oberschenkel..Lecko mio! Wenn man soviel läuft wie ich in diesen 10 Minuten ;)..Aber möget ihr unten sehen!! So, wo waren wir? Ach ja: Grobe taktische Einwechselfehler unserers Trainers machten die Partie unnötig spannend. Denn meine Wenigkeit wurde erst in der 80. Minute eingewechselt. Ich startete sofort mit einem unnachahmlichen Dribbling, wo ich tatsächlich einen Einwurf herausholte... Dann sah ich den Ball nur noch aus der Entfernung.
Doch das Spiel war nicht vorbei. Es kam die 92. Minute! Ende bekam einen Einwurf auf der rechten Seite zugesprochen. Schlesinger dann mit der Flanke in den Strafraum und "Capitano" Bühren verlängert unnachahmlich (natürlich total gewollt) auf ja wen wohl...Mich! Gut, ich stand zwei Meter im Abseits und nahm den Ball auch ganz souverän mit der Hand an und legte ihn mir fußgerecht vor. Aber wie ich den dann aus vier Metern eiskalt versenkte. Geil! Das erste, letzte und einzige Tor meiner noch jungen Karriere! Mein Sprint danach: Ich brach meinen persönlichen 50-Meter-Rekord von 20 Sekunden und war froh, dass der Schiri kurz danach das Spiel abpfiff. Ich war fertig! So oder so ähnlich, alles egal. Ich sollte ab sofort immer kurz vor Schluss eingewechselt worden. Einerseits rettete ich Trainer Beck den Arbeitsplatz, andererseits bin ich jetzt der Jonas Kamper vom Dienst, ein reiner Edeljoker für die letzten Minuten. Aber so ein Erfolgserlebnis ist geiler als jedes Zu-Null im Kasten!!
Zeit, ganz unbescheiden von mir zu sprechen... Ihr fragt Euch sicher auch, was die Mannschaft gefühlt hat, als sie mich zum Ausgleich hat einschießen sehen: Kein Problem, denn hier sind die Gedanken der anderen:
Glatter: Hinten stark, vorne eiskalt. Wo soll ich denn da noch meinen Platz finden?
R. Schünke: Dem Anti-Fußballer gönne ich es aber auch einfach!
Pollex: Ganz stark! Wenn ich noch Luft gehabt hätte, hätte ich ihn umarmt.
Bühren: Schreib in Deinen Bericht, dass ich die Vorlage gab, jetzt wo Du ein Saisontor mehr hast als ich!
M. Schünke: Heute Abend pokern?
Pyro: So einen bräuchten wir als Anführer für die tamilischen Tiger!
König: Kommt, Jungs! Bringt noch mal ein bisschen Struktur ins Spiel rein!
Schlesinger: Ich habe übrigens mal den Subotic getunnelt.
Keiser: Wenn meine Tocher mal groß ist... So einer wärs!
J. Küsters: Dich fange ich noch ein. Warte nur! ZACK! BUMM!
Arthur: ...
F. Küsters: Gleich erstmal bei WoW meinen Level upgraden.
Lagemann: An meine Quote kommt trotzdem keiner ran!
Freunde, entschuldigt bitte diesen rein egoistischen Spielbericht, aber meine Kinder und Kindeskinder sollen durch diesen Artikel später lesen lernen. Ich habe Euch alle sehr lieb! :)
SAMBA
OLÉ
SAMBA
OLÉ
SAMBA
OLÉ OLÉ OLÉ
Prost *rülps*
Last-Minute-Maschinen: Glatter - R. Schünke, Pollex, Bühren - M. Schünke (Pyro), König (Dürr), Schlesinger, Keiser - J. Küsters - Arthur (F. Küsters), Lagemann
1:0 Lagemann (30 Sekunden), 1:1 und 1:2 Breckerfelder Müllabfuhr, 2:2 Dürr (90.+2) |
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| 24.05.2009 von Luftheuler |
| 2. Mannschaft fertigt Hilalspor Haspe 7:1 ab |
Wenn schon der Verein der Herzen nicht international spielen kann, so ist das zwar bitter, aber auch am Kalkheck gibt es des Öfteren internationales Flair. Auch am Sonntag, als es gegen die Mondmänner von Hilalspor (hilal = der Mond) Haspe ging. Diese hatten den Tabellenführer aus Griechenland vor kurzem mit 3:0 bezwingen können (für dieses Ergebnis werden wohl einige Geiseln auf Zypern für ausgetauscht worden sein...)
Bei Betrachtung der ersten Hälfte konnte man noch denken, dass es ein knappes und ausgeglichenes Spiel werden würde. Haspe mit der Taktik: "Gebt dem Dicken den Ball und der pölt das Dingen nach vorne." Und einmal kamen die Gäste tatsächlich damit durch, doch verzog der Angreifer knapp am langen Pfosten vorbei. Doch da stand es schon 1:0. König Harry von Norwegen bewies einmal mehr, am besten auf Rasen zu Hause zu treffen. Eiskalt eingenetzt.
Mitte der ersten Hälfte trat dann Arslan in den Mittelpunkt. Arslans Leistung stellte den Trainer der Hilaller wohl nicht zufrieden. Seine Worte bei der Auswechslung waren bezeichnend: "Isch geh runta und komm nie wieder, Alta!" Auch in der zweiten Hälfte waren nette Kommentare von draußen zu hören: "Und als die bin ich schlechta oda was?" Naja, vertan, sprach der Hahn und stieg von der Ente. In die Halbzeit ging es übrigens mit einem schönen 2:0, Jan Küsters-Solo der Sonne entgegen.
Die Halbzeit im Schatten tat dann gut und so ging es auch in Halbzeit Zwei super weiter. Schünke gedankenschnell bei der Ausführung eines Freistoßes und König allein aufs gegnerische Tor, Treffer, 3:0. Diese Raffinesse mochten die Hasper nicht hinnehmen und verwendeten agrarökonomische Ausdrücke dem Schiri gegenüber. Und zwar ein Spieler. Und das gleich zweimal hintereinander. Und was bedeutet das liebe Kinder? Richtig, Gelb-Rot und Tschüss. Klingt zwar komisch, ist aber so...
Doch nun wurde es problematisch, da Haspe nichts mehr zu verlieren hatte und wir aufgrund des anstehenden Derbys gegen die Roten keine Verletzungen oder Platzverweise mehr riskieren wollten. Alle schalteten einen Gang zu viel runter, sodass die Gäste zu ihrer besten Phase kamen. Diese mündete in einen unnötigen Gegentreffer zum 1:3-Anschluss. Aber letztlich setzte sich dann die klar bessere Mannschaft durch. Zum 4:1 und 6:1 traf Lagemann, wo am Ende wieder mal keiner wusste, wie dieser Spieler zwei Butzen erzielen konnte ;) J. Küsters traf auch noch mal zwischendurch und vielleicht sind die Torschützen auch vertauscht bei den einzelnen Treffern, aber ich muss mich ja auch schließlich mal auf das Spiel konzentrieren.
Das 5:1 schoss zwischendurch noch Beyer, nachdem die Hasper Abwehr sich aufgelöst hatte. Schlussendlich dann noch der Abgang einer großen Legende. Jan Küsters setzte sich im Zweikampf durch und die "Weiße Feder", Fabrizio Ravanelli, der seine Karriere bei Hilalspor Haspe ausklingen lässt, verlor die Fassung und schlug nach. So bitter ging zuletzt Jürgen Kohler im UEFA-Pokalfinale 2002 mit Rot vom Platz. Die Gäste somit nur noch mit neun Mann und ein anderer Akteur, der eigentlich schon verletzt draußen war, musste sich noch einmal opfern.
Liebe Freunde, heute war es nur ein munteres Aufgalopp. Wichtig ist Pfingstmontag, wenn es um 13 Uhr gegen die Roten geht. Sagt all euren Eltern, Brüdern, Schwestern, Freunden, Frauen, Geliebten und Stalkern Bescheid. Es geht um alles! Es geht um die Vorherrschaft in der Stadt! Attacke!
Team: Dürr - Soult, Pollex, R. Schünke - Beyer, M. Schünke, J. Küsters, Malkoc, Keiser (Glatter) - König (Holland), F. Küsters (Lagemann)
Tore: 1:0 König 2:0 J. Küsters 3:0 König 3:1 Hilalspor Haspe 4:1 Lagemann 5:1 Beyer 6:1 Küsters 7:1 Lagemann
SR: Best (damit sie auch morgen noch kraftvoll auf Abseits entscheiden können) |
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| 15.04.2009 von Luftheuler |
| 2. Mannschaft erkämpft 1:0-Sieg gegen Tabellendritten Concordia Hagen |
Es war alles angerichtet für ein tolles Fußballspiel am Abend: Saftiger grüner Rasen, euphorisierte Zuschauermassen auf den Steilrängen, 22 Weltklassefußballer und ein Tor schöner als das andere. Das 4:4 am Dienstagabend zwischen Chelsea und Liverpool bot alles, was den Fußball ausmacht.
Da war bei uns doch alles eine Nummer bescheidener, als es zum Nachholspiel gegen den Tabellendritten Concordia Hagen ging. Gespielt wurde auf dem Aschenplatz und Kampf war angesagt. Kampf, den wir annahmen und letztendlich in einen 1:0-Sieg verwandeln konnten. Doch der Reihe nach, damit auch die wenigen Zuschauer, die nicht am Rand standen, das Spielgeschehen erfahren dürfen.
Wieder einmal musste ein Weckruf für unser Team her. Nachdem dieser gegen Hellas mit zwei Gegentreffern in der Anfangsphase noch unglücklich ausfiel, durften wir uns heute bei einem uns unbekannten Aluminumwerk irgendwo in Dunkeldeutschland bedanken. Denn dieses baute einen Pfosten und eine Latte, die uns die Null zunächst retteten, wobei der erste Pfostentreffer schon nach wenigen Sekunden zu verzeichnen war. Aber Concordia ist eben nicht Griechenland und die Holländer haben nicht wie die Brasilianer gespielt, eher wie die Schweden. So oder so ähnlich hat es mal Günter Netzer formuliert.
Nun war es gegen zunächst durchaus agile und auch schnelle Gäste nicht so, dass wir sie mit Torchancen an die Wand spielten. Viel eher kamen die Gäste noch zu zwei, drei Torchancen, die jedoch allesamt vereitelt wurden. Jedoch sei hier auch ein Torschuss, keine Chance von uns vermerkt, als Pille Bühren eine vermeintliche Verletzungsunterbrechung schamlos ausnutzte, um einen Ball am Winkel vorbeistreichen zu lassen. Übrigens tatsächlich beim gegnerischen Tor, doch blieb es nach dem Eigentor gegen Volmarstein beim Torkonto -1 für unseren Capitano.
Kurz vor der Halbzeit dann ein Meisterstück in Sachen Effektivität des einzig wahren Dorfvereins Deutschlands. René Schünke mit einem Traumpass in den freien Raum (böse Zungen sprechen dabei von einem verzweifelten Befreiungsschlag) und unser Arthur mauserte sich noch zum Sprintkönig. Wie er erst einen Abwehrspieler abschüttelte, den gegnerischen Torwart überlupfte und dann noch die zwei armseligen Abwehrspieler mit Blicken langsamer machte, die verzweifelt den Ball noch vor der Linie wegkratzen wollten. Coole Sache und die 1:0-Führung für uns.
Von einer Abwehrschlacht in Halbzeit zu zwei zu sprechen, wäre nach "Der FC Schalke 04 hat diese Saison eine gute Außendarstellung" die Untertreibung des Jahres. Leider musste unser linke Mann Jan Beyer nach einem unglücklichen, aber unabsichtlichen Foul mit glatt Rot vom Platz und fehlt uns jetzt auch noch in den nächsten, eh schon personell problematischen Wochen. Doch wie das immer so ist und schon gegen die christlichen Türken aus Hagen sowie - gegen uns - bei Polonia war. Mit 10 Mann bäumt sich eine Mannschaft auf und geht noch mehr Wege als sonst. Und dann hatte unser Arthur auch noch die Chance zur 2:0-Entscheidung, doch wechselte er in der Halbzeitpause sein Unterhemd-Trikot von Samuel Eto'o zu Sebastian Freis vom KSC.
Am Ende war es dann eine super Abwehrleistung von allen zehn Spielern und auch die eingewechselten Akteure wie der reaktivierte Holland und Italien sowie Hotte (die Klarnamen gibt es auf www.bnd.de) trugen ihren Anteil zum Erfolg bei. Ein Zeichen, wie quer durch den Verein die Identifikation mit den einzelnen Mannschaften geht! Leider gab es auch eine unschöne Szene, als nach einem zunächst parierten Ball unser Torwart von einem Angreifer im Nachschuss angegangen wurde und eine schwere Verletzung im Bereich des "manus simulationis" erlitt. Durch die hervorragende medizinische Betreuung inklusive Handgelenksmassage und Handknöcheldusche konnte es aber überraschend weitergehen. Das sah beim ersten Hingucken richtig schlimm aus...
Was bleibt von dem Spiel? Dass wir eine richtig tolle und geile Truppe haben, die sich immer wieder richtig den Arsch aufreissen kann (auch für den Trainer, der nach der Roten Karte gegen Jan aus dem Innenraum verwiesen wurde, jedoch neben Werner Lorant auf der Tribüne noch einen Platz fand), eine Mannschaft, die sich untereinander gut versteht und füreinander da ist. Und nicht zuletzt drei Punkte mehr auf dem Konto, mit dem man schön mal mitten in der Woche von Platz 7 auf Platz 4 springt. Wen interessieren da noch irgendwelche Drogbas oder Ballacks?
Auch Lust bekommen auf Siege? Dann ab nach Boele II nächste Woche Sonntag und gucken wie wir uns bei der Wundertüte der Kreisliga B schlagen. Und vielleicht wäre es ja mal ein taktischer Kniff, nach einem erzielten Treffer einen Spieler schon mal Bier holen gehen lassen. Denn dann spielen wir auch mal Hellas-like nur noch 1:0...
Kämpfernaturen: Dürr - Soult - Bühren, Pollex - Malkoc (Glatter), René Schünke, Marcel Schünke (ja, sind Brüder), Beyer - Keiser (Mongelli) - Lagemann (Verduin), Arthur
Tor: 1:0 Arthur, der einzige Mensch der Welt ohne Nachnamen (ca. 43.)
Rote Karte: Beyer (ca. 55.)
Bes. Vorkommnis: Trainer Beck wird des Innenraums verwiesen (ca. 55)
Gelbe Karten: Soult, Malkoc, M. Schünke (habe bestimmt noch welche vergessen, aber auch bei den Karten haben wir zu Null gespielt...und mit Notizblock im Tor ist relativ kompliziert...) |
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| 08.04.2009 von Luftheuler |
| 2. Mannschaft unterliegt Tabellenführer FC Hellas/Makedonikas unglücklich 2:3 |
Liebe Freunde der gepflegten Länderspielwochen: Nachdem wir am Sonntag bei Polonia Hagen II durch einen Treffer in der 93. Minute mit 0:1 verloren und es aus sicher nachvollziehbaren Gründen keinen Spielbericht gab, soll dies heute zumindest in sehr kurzer und humorloser Weise geschehen.
Nach knapp 10 Minuten stand es schon 2:0 für den Gegner aus Athen, der zweimal alleine vor dem Tor zum Schuss kam. Insgesamt fehlte bei diesen Situationen heute sowieso die Glücksfee von der Ziehung der Lottozahlen oder aber der Schiri war bei der Lektion "Abseits für Anfänger" im Heimaturlaub in Mailand oder Neapel (Hauptsache Italien!) Jedenfalls gab es nur ganz wenige Abseitspfiffe und ansonsten brach immer mal wieder einer der flinken Gegenspieler durch.
Doch standen wir zumindest danach kompakt und konnten uns mit 0:2 in die Pause "retten". Dann ging es wieder raus und Fritz Walter erwachte oben im Himmel. Er öffnete die Schleusen und von mediterranem Klima keine Spur mehr, sodass zum Beispiel die beiden Hellas-Angreifer keine wirkliche Lust mehr verspürten sich zu bewegen. Dafür sorgte dieses Ender Wetter für eine super Leistung in der Folgezeit, die unsere beiden Sturmspitzen in kurzer Zeit einmal mit Gewalt und einmal mit Gefühl zum Ausgleich nutzen konnten. Eine richtig geile Phase war das und spiegelbildlich zur ersten Halbzeit zu sehen.
Aber dann wurde Fritz Walter von den 99 Jungfrauen im FCK-Dress zurück ins Haus gerufen und der Regen ließ merklich nach, just in dem Moment als PAOK wieder etwas aufkam. Und wieder war es eine knappe Entscheidung, aber erneut wurde kein Abseits gepfiffen. Auf der linken Angriffseite brach ein Hellas-Akteur durch, ich mache die kurze Ecke leider nicht richtig zu und es stand 3:2. Wieder einmal wurden die Hellenen ihrem Ruf also als Minimalisten gerecht.
Denn bei diesem Spielstand blieb es und auch alle Defensivakteure (einschließlich Torwart) bei der letzten Standardsituation konnten daran nicht mehr rütteln. Wieder einmal gewannen die Griechen also mit nur einem Tor Vorsprung. Wir haben die Chance, nächsten Mittwoch gegen die ebenfalls oben platzierte Concordia aus Hagen zu punkten. Anstoß ist dann am Kalkheck um 19.45 Uhr. Bis dahin!
Team: Dürr - Schnecke - Pollex, Bühren - Malkoc, Schünke, Isy, Beyer (Soult) - Keiser - Arthur (Mongelli), Lagemann
Tore: 0:1 Gyrosteller, 0:2 mit, 1:2 Arthur, 2:2 Lagemann, 2:3 Pommes |
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| 22.03.2009 von Luftheuler |
| 2. Mannschaft mit 2:0-Arbeitssieg bei SF Geweke |
Auf solchen Plätzen müssen Ronaldinho und Co. ihre ersten Spiele bestritten haben. In einem schäbigen Hinterhof in den Favelas von Rio de Janeiro oder Porto Alegre. Doch anstatt in Südamerika zu spielen, ging es für uns gestern nur in ein nicht minder schäbiges Areal. Man hatte nämlich beim SF Geweke zu spielen, dessen Platz eher einem stillgelegten Steinbruch glich. Mit Kieselsteinen so groß wie Walnüssen. Und um den schönen Traum noch schlimmer erscheinen zu lassen: Brasilianisch war unsere Partie beim Tabellenvorletzten vor allem in der Halbzeit ganz und gar nicht.
Doch dieser Umstand hat wenigstens zur Folge, dass man auch nicht soviel schreiben muss. Nur eine Chance konnten wir uns erspielen, als es endlich mal schön über links ging, Lagemann in der Mitte gut direkt schoss, doch der Torwart parieren konnte. Unser Gegner vom Quambusch kam nur nach Standards zu einigen halben Chancen, die jedoch insgesamt alle keine Gefahr bedeuteten. So ging es dann in die Halbzeitpause und die Ender Akteure fragten sich: "Wat is mit uns?" Wenn es schlecht ausgegangen wäre, hätte man von Lethargie gesprochen, aber da es gut ausging, kann man konstatieren: "Wir hatten nie das Gefühl, dass das hier heute schief geht." Oder: "Das war ein Arbeitssieg, wie ihn Spitzenmannschaften einzufahren pflegen."
Denn geduldig spielten wir weiter und unsere konditionelle Überlegenheit (die der Feldspieler wohlgemerkt!) aus. Gewekes Angriffe wurden im Keim erstickt oder entwickelten sich zu harmlosen Versuchen. Mitte der zweiten Halbzeit war es dann soweit: Adi, der vorher nach einem Foulspiel an sich sich selbst mit einem Schimpfwort bedachte, hielt vorne den Ball und legte auf Hasan ab. Und unser Quotentürke, dessen neue Frisur ihn für die nächsten Windhundrennen zum Favoriten prädestiniert, holte mal ein Pfund aus dem Schlappen. Der Keeper war noch dran, konnte den Ball aber nur noch ins Tor abklatschen.
Unser Capitano wollte dann mal die Kartenvergabe des heutigen Schiris testen und trat grundsolide im Mittelfeld einen orangen Müllmann (so die Geweker Trikotfarbe) um. Doch da der Reißverschluss des Hemdes klemmte, verzichtete der Herr Schiedsrichter auf die fällige Gelbe Karte. Als wenig später der gleiche Ender Rüpel a.k.a Stümper an der Seitenlinie wieder zuschlug, tat der nächste Angestellte der städtischen Müllabfuhr ihm den Gefallen und lief weiter. Kein Foul, also auch keine Gelbe Karte. Mehr Glück als Verstand heute.;)
Zurück zum Sportlichen: Dass die Ender Zweite momentan echte Wettkampftypen sind, zeigte sich kurz nach dem Führungstreffer. Da schnappte sich Linksfuß Schünke den Ball rechts am Strafraum und schoss einfach mal ganz souverän hoch ins lange Kreuzeck. Typischer Fall nach dem Motto "Den triffste so nie wieder in deinem Leben!" Mal abwarten, wie die Karriere so weitergeht... Im Training hab ich sonen Schuss jedenfalls noch nicht gesehen, aber besser so als umgekehrt!
Ja, Freunde des gepflegten Aschenschachs, mehr gibt es diesmal eigentlich nicht zu berichten. Und zwar nicht, weil ich in der letzten Woche mein eh gering ausgeprägtes Maß an Kreativität restlos versoff..äh verloren habe, sondern weil dieses Spiel einfach nicht mehr hergab. Da hätten sich auch die Literaturnobelpreisträger der letzten zehn Jahre die Haare gerauft und hätten lieber in der Vereinskneipe nen Hasper Eversbusch verhaftet. Aber es wird heißer, Freunde: Am Mittwochabend kommt es nämlich zum Nachholspiel gegen die Tabellenführer aus Athen, während es nächsten Sonntag ebenfalls zu Hause gegen die ebenfalls vor uns platzierten Concorden aus Hagen geht. Die Trainervorgabe lautet: Sechs Punkte aus zwei Spiele.
Und dass die Mannschaft auf den Coach hört, bewies sich zu dem Zeitpunkt, als sich unser Trainer plötzlich auf den Weg machte, um sich, ja gut ähm, warmzumachen oder wie man das in diesem Fall nennen mag. Denn nur wenige Sekunden später stand es 1:0 und dieser Edeljoker musste nicht sofort gezogen werden, sondern kann getrost unter die Rubrik "Taktischer Wechsel" verbucht werden (Beweis: Ein ganz stark herausgeholter Freistoß an der Eckfahne, um Zeit zu gewinnen). Aufgrund dieses Erlebnisses wird sicherlich auch der Kader bei den nächsten zwei Spielen um einiges reichhaltiger aufgefüllt sein...
Quambuscher Hartplatzhelden: Malte Dürr - "Schnecke" Herrmann - Alex Pollex, Pille Bühren (C) - Hasan Malkoc, "Isy" Gies, Julian Soult, Marcel Schünke - Jens Keiser (Thobias Beck) - Adi Gruchmann (Tom Mongelli), Philipp Lagemann
Tore: 0:1 Malkoc, 0:2 Schünke |
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| 15.03.2009 von Luftheuler |
| 2. Mannschaft startet mit 5:2-Sieg ins neue Jahr |
"Da muss mehr Luft rein in den Ball!" So schallte es bereits nach wenigen Sekunden durchs ganze verschlafene Kirchdorf. Der Absender möchte nicht genannt werden, aber zum Glück verzog der gegnerische Angreifer nach einem Querpass in die Füße klar.
Liebe Freundinnen und Freunde des runden Leders und der Brachialpoesie im Fußballsport, Herzlich Willkommen zurück im Ender Amateuerfußball. Nach Wäschekörben von Fanpost und Autogrammwünschen auf offener Straße habe ich mich entschlossen, Euch wieder über die mehr oder minder erfolgreichen Spiele der zweiten Mannschaft in der Kreisliga B zu berichten. Doch da gibt es ein Problem: Ich spiele inzwischen selbst mit und somit fällt das mit dem Mitschreiben während des Spiels doch erheblich schwerer. Aus der Erinnerung heraus versuche ich trotzdem, einige markante Meilensteine eines Fußballspiels darzulegen.
Nach der Schrecksekunde direkt zu Beginn entwickelte sich ein ganz ordentliches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, die jedoch allesamt noch nicht verwertet werden konnten. Doch dann war es nach einer gutem Kombination Lagemann, der erst Doppelpass mit dem gegnerischen Keeper spielte, um dann eiskalt abzuschließen. Das erste Tor in 2009 fiel also für uns und verursachte ein gutes Gefühl. Doch auch eine Negativmeldung musste verzeichnet werden. Nach nur wenigen Minuten musste Budweg mit einer Platzwunde über dem Auge ausgewechselt werden. Nachdem er bereits im Sommer mit dieser Verletzung seine Hochzeit zu verhindern versuchte, zog er es nun vor, im Trockenen zu sitzen anstatt im Matsch zu spielen. Für ihn kam Soult, der kurz nach seiner Einwechslung einen Standard direkt auf Beyers Kopf trat, der unnachahmlich zum 2:0 erhöhen konnte. So einfach und schön kann Fußball manchmal sein!
Doch dann merkte man leider, dass gestern zu viel Hannover-BVB geguckt wurde. Nicht immer soll man den Profis alles nachmachen! Die Gäste aus Fichte kamen zunächst nach einem Angriff aus Nahdistanz zum Anschluss, ehe der Schiedsrichter in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auf den Punkt a.k.a Riesenpfütze zeigte. Nachdem er die elf Meter in Schritten abmaß, ein Fichte-Spieler geplanscht hat und den Weg freigemacht hat, konnte es also kommen zum Duell zwischen dem blonden Hünen aus Lönneberga und meiner Wenigkeit. Wie einst Weidenfeller in Udine war ich in der richtigen Ecke, mit den Fingerspitzen am Ball, doch lag der Ball trotzdem leider im Tor. Doch halt, denn eigentlich war der Ball plötzlich neben dem Tor. Auch das Plädieren auf Ecke meinerseits konnte den Schiri nicht umstimmen, da er direkt neben dem Corpus Delicti stand: Im Netz war ein Loch und anstatt Ecke gab es Tor. 2:2, Halbzeit und hängende Schultern auf unserer Seite.
Doch Ende wäre nicht Ende, wenn man jetzt aufgeben würde. Nach einer Halbzeitansprache ging es wieder raus auf den Platz und von Beginn an machten die Ender Jungs dem Gast klar, wo die Latte die Dellen hat. Und dann klappt es plötzlich auch, wenn ein Abwehrspieler wie René Schünke einen auf Messi macht, über die Mittellinie marschierte und mit einem herrlichen Pass in die Gasse Lagemann fand. Und anstatt wie kurz vor der Halbzeit den Valdez zu machen und wieder in den Krötenteich zu lupfen, schob er überlegt zur erneuten Führung ein. Und so erfolgreich ging es weiter, denn nur kurze Zeit später gab es einen Freistoß auf linker Position. Soult schlug die Flanke erneut dicht vor das Tor, ach Quatsch: INS Tor. Ob es Absicht war oder nicht, werden wir wohl nie erfahren. 4:2 und trotzdem hatten alle Spieler das gestrige Bundesligaspiel im Hinterkopf, sodass weiter alle voll konzentriert blieben.
Auch Harald König war da. Nach Familienessen und mehreren Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung in der ca. 60. Minute eingewechselte, baute er an der rechten Seitenlinie Sandburgen, sprintete einmal dem Ball hoch zum Tennisplatz nach und zog sich dabei eine Zerrung zu. Normal die Höchststrafe, hier jedoch tatsächlich verletzungsbedingt: Eine schnelle Auswechslung nach kurz vorher erfolgter Einwechslung. Doch dafür erlebten die Ender Eingeborenen das größte Comeback seit der Pressekonferenz von Michael Jackson. Cengiz Balci, der sich aufgrund von Beschäftigungslosigkeit im Spiel seiner Dritten netterweise bereit erklärte auszuhelfen, musste also tatsächlich ran und selbst der sonst pedantische Schiri drückte ob der falschen Hosenfarbe ein Auge zu. Leider gelang weder unserem Freund Cengiz noch dem stark spielenden Arthur trotz bester Chancen ein Tor. Am Ende hatte dann wieder der Lagemann zwei Tore auf dem Konto und keiner weiß warum (der Angesprochene wird diesen Seitenhieb sicherlich verkraften können.;)
Doch den Schlusspunkt, erneut nach einem Standard, durfte wieder Beyer per Flachschuss setzen. Und auch hier ging der Ball wieder durch das ominöse Loch aus dem Tor, aber der Schiri sah richtig hin. 5:2, Endstand! Am Mittwoch geht es jetzt in der Mission "12 Punkte in 2 Wochen" zu Croatia Hagen nach Boele. Das Spiel findet Mittwochabend statt und entscheidend wird auch sein, inwieweit die kroatischen Spezialitätenrestaurants in der Umgebung auf ihren vollen Mitarbeiterstamm setzen werden. Unbestätigten Gerüchten zufolge kann der Gegner nämlich sonst nur mit 10 Mann antreten.
Alles in allem also ein gelungener Auftakt ins Jahr 2009 und das anschließend TSG Herdecke mit 0:1 ihr Spiel verlor, war noch die Kirsche auf der Torte obenauf. Aber ist doch auch klar, denn schließlich haben in der Nacht zuvor zehn dunkle Kapuzenmänner einen ominösen Fluch im Mittelkreis ausgesprochen und zudem den abgehackten Kopf eines Hahnes dort vergraben. Denn schließlich soll der TSG kein Spiel auf unserer Anlage gewinnen. Wo kämen wir denn sonst hin?
Teilnehmer des Debütantenballs 2009: Malte Dürr - Thomas Herrmann - Alex der Neue, René Schünke - Hasan Malkoc (Harald König/Cengiz Balci), Jens Keiser, Marcel Budweg (C) (Julian Soult), Jan Beyer - Marcel Schünke - Arthur, Philipp Lagemann
Tore: 1:0 Lagemann, 2:0 Beyer, 2:1 Gegner, 2:2 Gegner per FE (mit dem Halbzeitpfiff!), 3:2 Lagemann, 4:2 Soult, 5:2 Beyer |
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| 16.02.2009 von Philipp Bühren |
| Kegelabend als Rückrundenauftakt der 2. Mannschaft |
| Am Freitag, den 27. Februar, trifft sich die 2. Mannschaft zum gemeinsamen Essen und anschließendem Kegeln. Der vorzeitige Rückrundenauftakt beginnt um 19.00 Uhr in der Gaststätte "Kronenstuben", Kirchender Dorfweg. |
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| 14.02.2009 von Philipp Bühren |
| Vorbereitungsspiel der 2. Mannschaft am Sonntag bei TuS Esborn |
| Ein Vorbereitungsspiel zur Rückrunde der Kreisliga B bestreitet die 2. Mannschaft am Sonntag, den 22. Februar, bei TuS Esborn. Anstoß gegen die Reservemannschaft des Gastgebers ist um 13.00 Uhr. |
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| 16.11.2008 von Luftheuler |
| Unnötige 0:1 Niederlage für 2. Mannschaft bei Hilalspor Haspe |
Am heutigen Sonntag kam es zum letzten Länderspiel der Hinrunde. Gegner war auf dem schönen Kunstrasenplatz in Hagen-Haspe die Mannschaft von Hilalspor. Mit Hilal wird übrigens im Türkischen die Sichel des Mondes auf der Türkischen Flagge bezeichnet. Und woran erinnert uns Bildungsbürger das? Richtig, an ein Gedicht des Matthias Claudius: "Der Mond ist aufgegangen" Und wenn man sich dieses Gedicht mal etwas näher anguckt, kommt man zu dem Schluss, dass der gute Matthias schon zu seiner Zeit ahnte, was sich heute bei der 0:1-Niederlage der Zweiten von Ende alles so abgespielt hat...
1. Strophe: Der Mond ist aufgegangen, Die goldnen Sternlein prangen Am Himmel hell und klar; Der Wald steht schwarz und schweiget, Und aus den Wiesen steiget Der weiße Nebel wunderbar.
Für einen unserer Akteure, den Comebacker "Easy" nämlich, ging zu Beginn gar nichts auf, denn er wurde vor dem Spiel versehentlich in der Gästekabine eingeschlossen und wurde aus seiner Notlage erst kurz vorm Anpfiff befreit. Doch da er dort genug Zeit verbrachte, würde sich gerade jetzt eine Darmspiegelung empfehlen, denn der Darm sollte leidlich entleert sein. Auf dem Feld tat sich dann ein schwarzer Wald aus elf Gegnern aus, die bisher in der Tabelle nur einen Platz vor uns standen. So war es unser Ziel, mit einem schönen Sieg an ihnen vorbeizuziehen.
2. Strophe: Wie ist die Welt so stille, Und in der Dämmrung Hülle So traulich und so hold! Als eine stille Kammer, Wo ihr des Tages Jammer Verschlafen und vergessen sollt.
Am Anfang war es auf dem Platz sehr still, bei den Schwätzern im TV würde man die Floskel "Abtasten" hören. Die erste Chance dann für Tom, der sich eine schöne Vorlage von links auf den rechten Fuß legte, um seinen schwachen Fuß auch mal am Spieltag zu trainieren. Blöd, dass die türkischen Abwehrspieler was dagegen hatten und den Ball klären konnten. Im Gegenzug konnte unser Keeper einen Hilal-Schuss abwehren. Es sollte die chancenreichste Phase des gesamten Spiels bleiben. Für den Jammer des Tages war dann unser Kapitän verantwortlich, als er in der 9. Minute einen Gegner unabsichtlich so schwer verletzte, dass dieser mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste und Hilal seinen einzigen Ersatzspieler bringen musste. Naja, dafür darf der Ausgewechselte morgen mal verschlafen und vergessen, dass er eigentlich im Handy-Shop zur Schicht antreten müsste...
3. Strophe: Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen, Und ist doch rund und schön! So sind wohl manche Sachen, Die wir getrost belachen, Weil unsre Augen sie nicht sehn.
Den Mond haben wir leider nicht gesehen, denn dieser wurde in der 12. Minute von einem lang nach vorne geschlagenen Ball verdeckt (übrigens abseitsverdächtig!), den die graue türkische Feder a.k.a. der türkische Fabrizio Ravanelli mit der Brust auf seinen Sturmpartner ablegte, der trocken zum 1:0 verwandelte. Rund und schön wurde das Spiel dann nicht wirklich, auch wenn Schünke nur knapp das Tor verfehte. Ein Ruck durch die Mannschaft ging dann erst nach der 37. Minute, als das 2:0 für Hilalspor zu Recht nicht gegeben wurde, weil der Torschütze Soult den Ball aus der Hand schoss. Durch die entstehende Behandlungspause konnten sich die zehn Feldspieler zusammenraufen und der bisherige Spielverlauf wurde getrost belacht. Denn dann lief es plötzlich, auch wenn sich nur eine Chance ergab: Lagemanns Volleyschuss ging knapp neben das Tor. Sieben Minuten Nachspielzeit noch und die Halbzeit war da.
4. Strophe: Wir stolzen Menschenkinder Sind eitel arme Sünder Und wissen gar nicht viel; Wir spinnen Luftgespinste Und suchen viele Künste Und kommen weiter von dem Ziel.
Mit dem Stolz des am Boden liegenden, aber noch nicht geschlagenen kamen wir dann aus der Kabine und haben uns ganz Claudius-mäßig von allen Künsten verabschiedet, sondern wollten über den Kampf zum Spiel kommen. Zwar gelang dies in der Defensive ganz gut, aber vom eigentlichen Ziel, dem Torerfolg blieben wir weiter entfernt, auch weil Bühren eine gut getretene Ecke verweigerte und am Ball vorbeisprang (Augen auf im Straßenverkehr und beim Kopfball, Mensch!)
5. Strophe: Gott, laß uns dein Heil schauen, Auf nichts Vergänglichs trauen, Nicht Eitelkeit uns freun! Laß uns einfältig werden Und vor dir hier auf Erden Wie Kinder fromm und fröhlich sein!
Ja, nur noch Gott konnte uns helfen und er sandte einen Geistesblitz nach Haspe: Der Trainer wechselte sich selbst ein! Günter Netzer wäre stolz auf ihn gewesen und auch wir wurden also einfältig im Spiel nach vorne. Um wenigstens noch einen Punkt zu retten, musste der Ball ab sofort nach vorne gepölt werden, um am Ende der Partie vielleicht doch noch fromm und fröhlich zu sein. Und Beck zeigte seine Klasse bei einem Dribbling, einem guten Pass und einer Abseitsposition, die keine war (Betonung liegt bei allen drei Aktionen auf "einem" bzw. "einer"). Seine Ankündigung, nach einem etwaigen Treffer zu Fuß nach Hause zu gehen, konnte somit nicht wahr gemacht zu werden. Vielleicht hätte er auf der Straße Gerald Asamoah mit einer Pappschale getroffen...
6. Strophe: Wollst endlich sonder Grämen Aus dieser Welt uns nehmen Durch einen sanften Tod! Und, wenn du uns genommen, Laß uns in Himmel kommen, Du unser Herr und unser Gott!
Grämen musste sich Hilalspor, die sieben Minuten vor dem Ende zu zweit auf unser Gehäuse liefen, doch den Pass des Einen konnte der Andere erstens nur kläglich neben das Tor setzen (wahrscheinlich wollte er selbst Zeit schinden, indem er den Ball wegschoss) und zweitens war es ausnahmsweise auch mal für Hilalspor Abseits. Der sanfte Tod erreichte uns dann kurz vor Schluss, als König über rechts sich durchtankte, gecheckt wurde, sich trotzdem alleine durchsetzen konnte und in der Mitte drei Ender hätte anspielen können. Doch der unglückliche Unparteiische entschied nur auf Foul und Gelb (bei der Vorteilsregelerklärung in der Ausbildung war er wohl am Stammtisch). Jetzt hatte man auch noch Pech bei Entscheidungen für uns.
7. Strophe: So legt euch denn, ihr Brüder, In Gottes Namen nieder; Kalt ist der Abendhauch. Verschon uns, Gott! mit Strafen, Und laß uns ruhig schlafen! Und unsern kranken Nachbar auch!
Nach den drei Minuten Nachspielzeit sanken denn auch alle zu Boden und ärgerten sich (einmal mehr) über eine vollkommen unnötige Niederlage. Ja, es war kalt und wir wünschen uns auch keine Strafen, denn wir wissen, dass es in zwei Wochen gegen Breckerfeld schon wieder anders aussieht. Bis dahin werden wir ruhig schlafen, aber unseren kranken Nachbarn, die TSG Herdecke, lieber Gott, kannst du ruhig ein wenig ärgern. Warum? Einfach nur so.
Der Ender Literatenzirkel: Julian Soult, Jan Beyer, Philipp Lagemann, Easy, Schnecke, Hertha (77. Thobias Beck), Marcel Schünke, Pille Bühren, Adi, Harald König und Tom Mongelli (46. Sickmann).
Tor: 1:0 Mondmann (12.) Gelb für Ende: Schünke (30.), Hertha (75.) |
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| 19.10.2008 von Luftheuler |
| 2. Mannschaft besiegt Polonia Hagen 5:1 |
Nach dem Spiel am letzten Sonntag konnte man wenigstens in einer Sache schon vor dem Spiel froh sein: Der Schiri kam pünktlich und er interessierte sich auch für das Wetter nicht so sehr. Dafür hat er am Wochenende sicherlich keine Probleme mit seinem Flüssigkeitshaushalt gehabt, aber da das Spiel von beiden Seiten sehr fair geführt wurde, machte sich dieser Umstand nie bemerkbar. Das Spiel begannen die polnischen Gäste aus Hagen mit zehn Mann. Erst nach gut acht Minuten meldete sich der elfte Akteur beim Schiri an, nachdem er erstmal in Ruhe ein kleines Geschäft in der Botanik verrichtete.
Man sah jedoch keinen Unterschied, denn Ende war klar überlegen, doch fehlte zunächst noch die letzte Konsequenz im Abschluss. Die erste richtige Chance hatte sogar der Gast, doch konnten wir gerade noch zur Ecke klären. Drei Minuten später dann die erste Chance für Ende, aber "Hertha" Budweg verwechselte die Sportart, wähnte sich bei den Berlin Thunder und jagte den Ball meterhoch ins Field Goal Richtung Schnee. Übrigens zieht "Hertha" am Samstag um. Seine Ausreisegenehmigung wurde endlich genehmigt und alle Integrationswilligen dürfen Samstag bei ihm zu Hause mit anpacken. Es gibt auch Fleisch.
Nun jedoch zum Sportlichen und zur heute spielentscheidenden Kombination SKL. Nach 17 Minuten flankte S wie Schünke, der jedoch kein Süddeutscher ist, wunderschön in den Strafraum auf K wie Harald "Air" König, der per Kopf mal wieder seine Klasse bewies. Seine große mannschaftsinterne Akzeptanz zeigte sich dann beim Torjubel, den er mit nichts als seiner geballten Faust verbrachte. Mach dir nix draus, Harry! Mit Effenberg hat früher auch keiner gejubelt. Nach 25 Minuten war es erneut Schünke, der sich über links durchsetzte und in der Mitte Lagemann bediente. Dieser stocherte ein wenig rum und plötzlich war der Ball drin. Eine echte Lotterie eben. Da konnte auch der Polonia-Keeper nichts mehr machen, der bei der inoffiziellen Dezibel-Weltmeisterschaft sicherlich ganz weit vorne mit dabei wäre. Allerdings war auffällig, dass er umso schlechter die Bälle abfing, desto lauter er vorher durch die Gegend schrie.
Unser Polonia-Freund, der erst nach 8 Minuten entschied, doch ein wenig mitzukicken, musste in der Halbzeit übrigens wieder raus. In der 43. Minute knickte er beim Aufkommen unglücklich um. Nach zwei Minuten Verletzungspause ging das Spiel genau drei Sekunden weiter und dann pfiff der Schiri ab. Somit ging es mit einem 2:0 und numerischer Überzahl in die Pause. Eine schnelle Entscheidung musste her, wobei die gesamte Kunst der Psychologie angewandt wurde, indem den Ender Akteuren nicht gesagt wurde, dass sie in Überzahl sind. Dies sollte nicht die einzige Meisterleistung des Ender Trainers sein, der Gerüchten zufolge kurz vorher ein gut dotiertes Angebot der Borussia aus Mönchengladbach ausgeschlagen haben soll. Doch dazu später mehr.
Nun widmen wir uns erstmal dem betrüblichen Teil des Sonntags. Nach geschätzten 450 Einsätzen beendete Lars "Tony" Jäger seine einzigartige Karriere im Dress des FC Ende und wurde dafür mit der Binde in seinem letzten Spiel geehrt. Zusätzlich wurde er zum ersten Ehrenspielführer der zweiten Mannschaft gekürt und hat somit lebenslang freien Eintritt bei unseren Spielen. Wie in einem Abschiedsspiel waren dann auch die folgenden Szenen, als jeder in der Mannschaft Jäger den Ball auflegen wollte, damit dieser sich mit einem Treffer verabschieden konnte. Doch der Ball wollte einfach nicht rein. Und wenn er dann mal fast drin war, klaute der Lagemann wie beim 4:0 ihm auch noch ein Tor. Jaja, der Ball wäre sonst nicht reingegangen, aber man kann ja mal so tun als ob. Die Tore des erneuten Torschützen Lagemann sind ein echtes Phänomen. Am Ende hat er doch irgendwie meistens getroffen. Keiner weiß warum.
Kommen wir nun zur taktischen Meisterleistung unseres Trainers. Nicht nur in Psychologie hat er also an der Hennes-Weisweiler-Akademie stets gut aufgepasst. Denn in der 62. Minute sah "Hertha" Budweg plötzlich Gelb für angebliches Nachstochern. Doch bei unserer stark besetzten Bank ist das natürlich kein Problem. Der Trainer reagierte und brachte nur drei Minuten später Pyro für "Hertha". Nach den neun gelben Karten vom vergangenen Wochenende und der damaligen Auswechselung des so ziemlich einzigen noch nicht vorbelasteten Spielers nahm er heute also direkt den einzig verwarnten Spieler raus. Sicherlich ein Wechsel für die Annalen!
Der Rest des Spiels war dann schnell erzählt. Nach 69 Minuten ein wunderschönes Dribbling von Pyro auf der linken Seite, in der Mitte musste anschließend König nur den Fuß hinhalten und gewann somit das Privatduell mit Lagemann 3:2. Aber wie der Volksheld Sri Lankas diesen Treffer vorbereitete, das war schon aller Ehren wert. Nun kann er sicherlich berechtigte Ansprüche auf einen Stammplatz anstellen. Sonst kann es passieren, dass beim nächsten Spiel in der Halbzeit Freunde von ihm im Mannschaftshotel "Zweibrücker Hof" seine Sachen abholen. Dass wir allerdings noch zu sehr Mitleid haben, bewies dann die 91. Minute, als drei Polonia-Spieler in Unterzahl fast alleine vor unserem Kasten zum 1:5 verkürzen konnten. Unnötig, aber letztlich auch nicht dramatisch!
Es war also ein erfolgreiches Wochenende. Nicht nur für die Zweite, sondern für den gesamten Verein. Denn alle drei Seniorenmannschaften siegten und holten die drei Punkte hoch zu Ulli ins Vereinsheim. So kann es weitergehen, auch wenn man bei diesem Erfolg von anderen Vereinen kritisch beäugt wird. Aber hier herrscht eben immer gute Stimmung, ohne dass viel Geld in die Hand genommen wird. Die Zweite wird diesen Trend fortsetzen, doch nicht in der nächsten Woche. An ihrem spielfreien Sonntag wird die Zweite eine intensive Laufeinheit ansetzen, um ein Zeichen für den Erfolg zu setzen. Weder Trainer noch Spieler wissen zwar davon, aber wie können sie sich jetzt diesem medialen Druck noch entziehen? In zwei Wochen geht es zu TSK Hohenlimburg II. Ein schlagbarer Gegner und die nächsten drei Punkte müssen eingefahren werden. Immer weiter, immer weiter!
Die Ender Tormaschinen: Julian Soult, Jan Beyer, Axel Ebbinghaus (55. Felix Anlauf), Franz Schlesinger, Thomas "Schnecke" Herrmann, Marcel Budweg (65. Pyro), Marcel Schünke (74. Arthur), Philipp Bühren, Lars Jäger, Harald König, Philipp Lagemann
Tore: 1:0 König (17.), 2:0 Lagemann (25.), 3:0 König (47.), 4:0 Lagemann (59.), 5:0 König (69.), 5:1 Polonia (90.+1)
Gelb: Marcel Budweg (62.) |
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| 12.10.2008 von Luftheuler |
| 2. Mannschaft gewinnt Lokalderby 4:1 |
Wen interessiert schon ein bedeutungsloses Testspiel gegen einen schwatzgelben Vorortverein, wenn am Wochenende der wahre Fußball Einzug im Kalkheck hält? Es ist Derbyzeit und nichts ist für den Verein wichtiger, als ein Sieg gegen die Roten aus Downtown Herdecke. Bei einer Niederlage würden schließlich alle Akteure nicht mehr in Ruhe in Ende einkaufen gehen könnten, ohne von wildgewordenen Horden verfolgt und angepöbelt zu werden. Andererseits winken bei einem glorreichen Sieg kostenlose Herrenhaarschnitte, extra frische Schokocroissants und bis zur Decke reichende Schlachtteller von den jeweiligen Vereinssponsoren. Der Druck war also so oder so groß genug, um eine gute Leistung abzuliefern.
Die erste Hürde musste bereits vor dem Spiel überwunden werden. Da es einen Direktflug Sarajevo - Dortmund noch nicht zu geben scheint, musste das Spiel mit einer 45-minütigen Verspätung angepfiffen werden. Gut, jetzt kann man sagen, dass sowas jedem Schiri mal passieren kann und man sollte da auch keine Vorurteile haben. Aber leider ist in Bosnien-Herzegowina die Gelbsucht ausgebrochen und anstatt diese heimtückische Krankheit in Quarantäne zu kurieren, wird man auf den Fußballplatz geschickt, um da sein Unwesen zu treiben. Aber dazu später mehr. Hauptsache, das Wetter ist schön.
Das Spiel begann herrlich, wobei man sagen muss, dass der Gegner genau zwei Leute in seinen Reihen hatte, die wissen, was ein Ball ist. So war es kein Wunder, dass nach 15 Minuten die im Stadion nicht vorhandene Anzeigetafel ein sattes 2:0 anzeigen konnte. Die Torschützen hießen Grote, der eine lang einstudierte Freistoßvariante abschließen konnte und Lagemann nach mehlkornfeinem Pass von Lückel. Nun konnte man sich eigentlich zurücklehnen und etwas fürs Torverhältnis tun. Dies geschah auch direkt in der 21. Minute, jedoch auf der falschen Seite. Es gab einen berechtigten Foulelfmeter für die Gäste von der dunklen Seite der Macht. Es sollte die einzig hunderprozentig nachvollziehbare Entscheidung des Referees sein. Der Anschlusstreffer zum 1:2 folgte.
Nun folgte leider ein Bruch im Spiel und auch der Schiedsrichter trug dazu seinen Teil bei. "Hände weg" und "Ruhe, sonst schick ich sie runter", vorgetragen im Duktus Balkankrieg erprobter Veteranen, waren dabei noch die harmloseren Ansagen. Auch das Zücken der Gelben Karten erinnerte eher an den morgendlichen Toaster, so schnell waren die aus der Brusttasche gezückt. Naja, morgen früh muss wieder im kroatischen Spezialitätenrestaurant gekellnert werden. Auch die einseitige Kartenvergabe war durchaus interessant und wenn man sich die unten stehende Kartenstatistik mal anguckt, war es nur noch lachhaft. Aber deswegen pfeifen so Leute eben auch Kreisliga B.
Drei Minuten später übersah selbiger dann auch noch eine Kopfnuss an einem Ender Spieler, was der Schiri-"Leistung" die Krone aufsetzte. In der Folgezeit gab es dann die Höhepunkte der Gelben Karten und man hatte das Gefühl, dass der Schiri gerne jedem mindestens eine Karte geben wollte. Dass am Ende kein einziger den Platz verzichten musste, wird noch in 50 Jahren in den Fußball-Almanachen dieser Welt verewigt sein. Vielleicht lag es am Spielverlauf: Denn nachdem der Herdecker Torwart mehrmals angeschossen wurde bzw. nicht mehr rechtzeitig zur Seite flüchten konnte (Lückel und Arthur!!), war es unserem Franz in der 75. Minute zu blöd und er schlenzte per Außenrist in die Ecke. Dieses 3:1 war die Entscheidung, auch weil der Gast keinen einzigen Ersatzspieler dabei hatte und man bei einigen Akteuren dort Angst haben musste, dass diese heute Nacht in einem Sauerstoffzelt verbringen würden.
Nun gut, das 4:1 folgte durch Arthur in der 79. Minute, nachdem erneut Franz über links eine starke Vorarbeit leistete. Auch das Ausscheiden von Schnecke zehn Minuten vor Schluss hatte keinen Einfluss mehr auf den Spielverlauf. "Schecke" ist somit der Sadrijaj von Ende, der am Mittwoch ebenfalls zehn Minuten vor Schluss vom Feld ging, weil man nicht mehr wechseln konnte und man einfach zu stark war. Drei Punkte sind im Sack und nächstes Wochenende geht es gegen die zweite Mannschaft von Polonia Hagen. Anstoß ist um 13 Uhr. Weiter gehts, Jungs!
The Yellow Submarines: Julian Soult, Lars Jäger, Yannik Lückel, Franz Schlesinger, Thomas "Schnecke" Herrmann, Harald König, Marcel Schünke (71. Felix Anlauf), Philipp Bühren (46. Marcel Budweg), Sebastian Grote, Jan Küsters, Philipp Lagemann (57. Arthur)
Tore: 1:0 Grote (12.), 2:0 Lagemann (15.), 2:1 ein Roter (21., Foulelfmeter), 3:1 Schlesinger (75.), 4:1 Arthur (79.)
KEINE Gelbe Karte bei unserer Mannschaft sahen: Soult, Lückel, Schünke, Lagemann und die drei eingewechselten Akteure (das wird sicher verschärftes Zweikampftraining geben). |
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| 14.09.2008 von Luftheuler |
| 2. Mannschaft verliert unglücklich mit 0:1 bei "FC Hellas Mak. Hagen" |
Nein, wir wollen in diesem Bericht nicht mit primitiven Klischees aufwarten. Deshalb sollen die Wörter Gyros, Ouzo und Sirtaki wenn möglich auch vermieden werden. Stattdessen wollen wir den feingeistigen Freunden des Bildungsbürgertums entgegenkommen und das heutige Spiel in Helfe beim minimalistischen Tabellenführer "FC Hellas Mak. Hagen" aus Sicht des klassischen griechischen Dramas erzählen.
1. Akt: Exposition Die zweite Mannschaft konnte nach dem 5:1 letzte Woche mit breiter Brust zum Tabellenführer fahren. Doch aufgrund externer Umstände fand die Mannschaft nicht ins Spiel und konnte in der 13. Minute von Glück sagen, dass ein gegnerischer Angreifer den Ball vorbei lupfte. Bis dato war es das, was man gerne mit Abtasten beschreibt. Besonders das technisch starke Ender Mittelfeld mit Schlesinger, Küsters und König hatte zunächst ein paar Probleme. Leider hat man eben nicht jede Woche ein Heimspiel auf schönem grünen Rasen.
2. Akt: Steigende Handlung Die wahre Dramatik des Spiels begann Mitte der ersten Hälfte, als der kleinliche Selbstdarsteller (-> Schiedsrichter) meinte, jedem Ender Spieler mit einer Karte zu drohen, der nach einem Fehlpass oder verlorenem Zweikampf das menschliche Verdauungsendprodukt namentlich zu benennen. Das Problem ist dabei, dass man als Grieche, Türke oder Kroate damit selten Probleme hat, weil nicht alle Schiris des Fußballkreises Hagen dieser Sprachen so mächtig sind, dass sie die passenden Begriffe für das Verdauungsendprodukt abrufen können. Das führte natürlich zu einiger Konfusion und auch klarer Benachteiligung, weil nun die Ender Spieler sich auch noch auf ihre Wortwahl konzentrieren mussten. Nach gut zwanzig Minuten zeigten dann auch beide Torhüter, dass sie in ihrer Jugend beim Zweikampftraining aufgepasst haben. Zunächst lief Schünke frei aufs Hellas-Tor, doch wurde er von deren Keeper an der Strafraumgrenze von den Beinen geholt. Warum es für diese Aktion noch nicht einmal Gelb gab, bleibt fraglich. Schünke verletzte sich und musste ausgewechselt werden. Nur wenig später verlor der partygestresste Bühren die Orientierung und machte einen herrlichen Pass in den freien Raum, nur leider Richtung eigenes Tor. Mit einem eishockeymäßigen Check holte Soult den Angreifer von den Beinen. Auch hier gab es kein Gelb des bereits jetzt überforderten Schiris. Fußball wurde auch noch gespielt: In der 37. Minute verpasste Lagemann mit einem Schuss das Tor.
3. Akt: Höhepunkt (Klimax) mit Peripetie (Wendung in Handlung) Der negative Höhepunkt für unser Team dann eine halbe Minute vor dem Pausentee. Nachdem Küsters herrlich Harald König freigespielt hatte, fiel dem ein, dass er ja nicht am Ender Kalkheck war und verzichtete deshalb auf einen Treffer. Sein Schuss konnte pariert werden und auch der Nachschuss von Jäger, der vorher kurz davor war, mit Gelb-Rot vom Platz zu fliegen, ging weit neben das Gehäuse. Zum Glück beherrschte er sich nach dieser vergebenen Torchance, obwohl er weder bei der Presse noch bei den hiesigen Schiedsrichtern keine Lobby habe, und verzichtete darauf, "Sch..." zu rufen. Somit blieb es zwar beim 0:0 zur Halbzeit, aber auch das Team konnte weiterhin mit elf Akteuren spielen.
4. Akt: Fallende Handlung Und die Klassifizierung dieses Dramenteils ist mehr als wörtlich zu nehmen. Denn bis zur 74. Minute passierte außer viel Hektik und Meckerei auf dem Spielfeld praktisch gar nichts mehr. Nur nach kollektivem "Über-den-Ball-Schlagen" der Ender Abwehr stand plötzlich ein Gegner vor dem Ender Gehäuse, doch jagte er lieber den Ball in die Wolken Richtung Olymp anstatt den Ball zu versenken. Danach dann Aufregung an der Seitenlinie, als wieder einmal Nico Federico (kleiner Bruder des momentan erfolglosen BVB-Profis oder wie ein Calabria Hagen-Akteur meinte: "Der spielt bald auch wieder hier.") zu Boden ging, doch der Referee gegen ihn entschied. Nach Beleidigungen der Hellas-Bank wurde das Spiel unterbrochen, da der Übeltäter auf die Tribüne musste. Problem dabei: Dieser war auf Krücken unterwegs und dementsprechend lange war die Spielunterbrechung.
5. Akt: Lösung des Konflikts So langsam wurde es durch viele Schwalbenversuche und Nickeligkeiten wirklich ein Konflikt, der jedoch auf eine denkbar falsche Weise gelöst wurde. Denn in der 80. Minute kam von der linken Strafraumgrenze ein halbhoher Ball in Richtung Fünfmeterraum, der zugegebenermaßen technisch wertvoll zum 1:0 für den Gastgeber verwandelt wurde. Ende warf jetzt alles nach vorne. Nur kurze Zeit später musste der Hellas-Torwart einen Schuss von Küsters parieren. Doch auch die drei Minuten Nachspielzeit halfen Ende nicht mehr. Das Spiel war aus. Wenigstens sah Federico kurz vor Schluss endlich Gelb. Ob endlich einmal für eine Schwalbe oder für das 40. Meckern konnte nicht mehr erforscht werden, da er nach Spielschluss ganz schnell in Richtung Dortmunder Oper abdüste, wo er abends noch die Hauptrolle im "Sterbenden Schwan" von Tschaikowski übernehmen musste.
Nach vier Spieltagen hat unsere Zweite nun ebenso viele Punkte auf dem Konto. Ein sicherlich nicht optimaler Start für die Truppe, da man sich nun zunächst einmal im Mittelfeld eingenistet hat. Aber schon nächste Woche kann es nur besser werden, wenn man um 12.45 Uhr beim ebenfalls nicht gut gestarteten Team von "TSV Fichte Hagen" auflaufen wird. Nicht aufgeben und immer weitermachen! Hat schon der Oliver stets gesagt.
Die tragischen Figuren: Julian Soult, Lars Jäger, René Schünke, Franz Schlesinger, Thomas "Schnecke" Herrmann, Harald König, Felix Anlauf (83. Tom Mongelli), Philipp Bühren (C), Marcel Schünke (27. Stefan Siekmeier), Jan Küsters und Philipp Lagemann (83. Pyro) Tor: 1:0 Ödipussy (80.) Gelbe Karte für Ende: Lars Jäger (Meckern) |
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| 07.09.2008 von Luftheuler |
| 2. Mannschaft putzt Tabellenzweiten "SV Boele-Kabel" 5:1 |
Nach einer Niederlage zum Auftakt und einem unnötigen Unentschieden wurde heute im ersten Nicht-Länderspiel der Saison der bisherige Tabellenzweite "SV Boele-Kabel" mit 5:1 nach Hause geschickt. Unter Leitung des souveränen Dr. Brinkmann aus der Schwarzwaldklinik nahmen die motivierten Ender denn auch das Spiel sofort in die Hand. Bereits nach 10 Minuten tankte sich Harry König auf rechts durch, doch traute sich in der Mitte keiner, in den scharfen Ball hereinzurutschen. Erst die Bekanntgabe des Alt-Internationalen Schnecke aus den hinteren Reihen, dass man auf Rasen spiele, sorgte in der Folgezeit für den nötigen Einsatz. Schnecke sorgte denn auch Mitte der ersten Halbzeit für das größte Highlight, als er einen hohen Ball mit der Außenkante annahm und direkt per Außenrist weiterverarbeitete. Sein silbernes Schuhwerk "Schnecke 90 Zoom" ist ab sofort in jedem gut sortierten Schuhfachgeschäft erhältlich. Doch zurück zum Sportlichen und zum Beginn des munteren Torereigens. In der 38. Minute war es Harry König, der heute insgesamt eine starke Partie ablieferte (deshalb auch während des Spiel Avancen von den Verantwortlichen der ersten Mannschaft erhielt), als er einen Doppelpass mit der Freistoßmauer spielte, zwei Gegenspieler austanzte und überlegt zum 1:0 einschoss. Nur zwei Minuten später ein schneller Konter über Lagemann und Jäger, der sich beim Torschuss überlegte, doch lieber als Vorlagengeber aufzutreten und den Torwart so schwach anschoss, dass der Abpraller über Jäger wieder bei Lagemann landete. Dieser fackelte nicht lange und knallte den Ball unter die Torlatte (sah auch besser aus als so ein langweiliger Flachschuss).
Nach der Halbzeit wollte Jäger es jedoch besser machen, wobei er von einer erneut starken Einzelleistung des Königs profitierte. Dieser setzte sich auf links durch, köpfte im Fallen noch auf den an der Strafraumgrenze stehenden Jäger, der einfach mal abzog. Natürlich wäre der Ball auch so reingegangen, aber vielleicht war es doch besser, dass ein gegnerisches Abwehrbein den Ball unhaltbar zum 3:0 abfälschte. Nun war der Pudding gegessen und die Mannschaft konnte sich darauf konzentrieren, Arthur "Klose", der von Dr. Brinkmann in der ersten Hälfte die Feinheiten des Regelwerks erklärt bekam, zum Torerfolg zu verhelfen. Nachdem ein Boeler Abwehrmann wegen Notbremse an Küsters zurecht Rot sah, war es in der 79. Minute so weit. Arthur kam halblinks an den Ball und lupfte den Ball über den Boeler Torwart. Das Stadion stand Kopf und wildfremde Menschen lagen sich in den Armen. Wenn es läuft, dann richtig. Denn nur eine Zeigerumdrehung später machte sich der Rekordnationalspieler Sri Lankas, Pyro, der ebenso wie Felix Anlauf und der Slimowicz-Schlitzer Rene Schünke eingewechselt worden war, links auf und davon. Er behielt sogar noch den Kopf oben und bedient in der Mitte Philipp Lagemann, der seinen zweiten Treffer heute landete, indem er erneut den Ball unter die Latte knallte. Dass irgendein Mustafa kurz vor Schluss noch das 1:5 machte, ist zwar ärgerlich, aber so wichtig auch wieder nicht.
Alles in allem eine überzeugende Mannschaftsleistung, wenn man bedenkt, dass wichtige Spieler heute noch verletzt waren. Jedenfalls war die Mannschaft nach Spielende sehr optimistisch, im nächsten Länderspiel bei Hellas/Makedonikas, verlustpunktfreier Tabellenerster nach vier Spieltagen, zu punkten. Denn wer den Tabellenzweiten streckenweise so vorführt, der muss sich vorm Tabellenersten auch nicht verstecken. Wer also mal eine erfolgreiche Ender Mannschaft sehen will, möge nächsten Sonntag um 15 Uhr in Helfe erscheinen.
Und hier die Helden vom Kalkheck: Julian Soult, Lars Jäger, Björn Kadatz, Marcel Budweg (70. René Schünke), Thomas Herrmann, Harald König (80. Pyro), Marcel Schünke (62. Felix Anlauf), Philipp Bühren (C), Arthur, Jan Küsters und Philipp Lagemann.
Tore: 1:0 König (38.), 2:0 Lagemann (40.), 3:0 Jäger (47.), 4:0 Arthur (79.), 5:0 Lagemann (80.) und 5:1 Gegner (kurz vor Schluss).
Gelbe Karten für Ende: keine (die Mannschaft hat sich vorgenommen, über die Fair-Play-Wertung des Fußballkreises Hagen in den UEFA-Cup zu rutschen).
Rote Karte: Gegner (63). |
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| 31.08.2008 von Philipp Bühren |
| Hochverdient erreicht 2. Mannschaft ein 2:2 im Heimspiel gegen "KSV Croatia Hagen" |
Die zweite Mannschaft stand nach der Pleite der Vorwoche von Beginn an unter Druck. Von Beginn an zeigte sie eine engagierte Leistung. Durch die Verstärkung von Jan Küsters, Alexander Ebbinghaus, Arthur Grusczcynki und Thomas Herrmann konnte zum einen die Defensive gestärkt und zum anderen die Offensive wesentlich belebt werden. Nach gutem Beginn parierte Julian Soult in der 15. Spielminute einen Foulelfmeter und hielt die Mannschaft so im Spiel. In der 25. Minute köpfte Harald König nach Ecke von Jan Küsters die bis dato verdiente Führung für den FC, die bis zur Halbzeit gehalten wurde. Erwähnenswert ist noch der vermeintliche Ausgleich der Hagener kurz vor Halbzeit. Allerdings stand der Torschütze im Abseits.
Ab der 55. Minute wurde die Partie hektischer, Rene Schünke sah nach unbeholfenem Foulspiel die gelbe Karte, in der 60. Minute trafen die Kroaten aus stark abseitsverdächtiger Position zum Ausgleich. Harald König gab die passende Antwort in der 72. Minute, wieder einmal traf er per Kopf nach Freistoß Vorlage durch Jan Küsters, der eine engaierte Partie ablieferte. Die Freude über die erneute Führung währte nur kurz, Marcel Schünke sah in der 75. Minute nach wiederholtem taktischen Foulspiel die Ampelkarte. Somit musste die zweite Mannschaft zu zehnt weiterspielen.
In einer an Aggressivität zunehmenden Partie wurde Trainer Thobias Beck in der 80. Minute des Innenraumes verwiesen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt glitt dem leitenden Offiziellen die Partie aus der Hand, das 2:2 der Gäste aus Hagen wurde wieder aus klarer Abseitsposition erzielt. Unschön war allerdings eine Szene kurz vor Wiederanpfiff der Partie nach dem Ausgleich. Julian Soult holte den Ball aus dem Netz, ein übermotivierter gegnerischer Spieler schlug dem Torwart ins Gesicht, so dass dieser ausgewechselt werden musste. Diese Szene ahndete der Unparteiische allerdings nicht, fraglich was solche "Fußballer" im Ligabetrieb zu suchen haben. Am Ergebnis änderte sich in der verbleibenden Spielzeit nichts mehr, ohne weitere Vorkommnise endete die Partie 2:2.
Insgesamt muss man sagen, dass der eine Punkt für die Zweite zu wenig ist. Es wurden hochkarätige Chancen zum Ausbau der Führung ausgelassen, die eventuell die unschönen Vorkommnisse in der zweiten Halbzeit verhindert hätten.
Gelb: T. Herrmann, R. Schünke, M. Schünke, J. Küsters und P. Bühren. Gelb Rot: M. Schünke. Rot: keine Besondere Vorkommnisse: 15. Minute vergebender Foulelfmeter "KSV Croatia Hagen", 75. Minute Gelb-Rot für M. Schünke und 88. Minute klare Tätlichkeit ungeahndet gegen Torwart Soult.
Es spielten: Julian Soult (89. Min Jens Lasberg), Philipp Lagemann, Rene Schünke, Alexander Ebbinghaus (70.Min Marcel Budweg), Thomas Herrman, Harald König, Marcel Schünke, Philipp Bühren, Adrian Gruchmann, Jan Küsters und Arthur Grusczczynski. |
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| 24.08.2008 von Philipp Bühren |
| 2. Mannschaft geht mit 1:6 bei "CVJM Türkiyemspor Hagen" unter |
Das erste Saisonspiel der zweiten Mannschaft endete mit einer 1:6 Niederlage im „Käfig an der Chinamauer“ in Hagen. Auf einem Nebenplatz des Ischelandstadions geriet man frühzeitig gegen stark aufspielende Hagener durch einen schönen Schuss aus 18m in Rückstand (10. Minute). Dieser Rückstand konnte bis zur Halbzeit gehalten werden, allerdings wirkte die junge, ersatzgeschwächte Mannschaft häufig zu aufgeregt. Außer einem Schuss von Debütant Malte Dürr, der schon nach 15 Minuten für den verletzten Thomas Lubitz ins Spiel kam, der grob in Richtung Tor flog konnten offensiv keine Akzente gesetzt werden.
In der Halbzeit nahm man sich für den zweiten Durchgang viel vor, jedoch kassierte man unmittelbar nach Anpfiff das 0:2 und 0:3. Das 0:4 gab es in der 65. Minute. Wer dachte es ging nun nicht mehr schlimmer wurde in der 70. Minute mit dem 0:5 eines Besseren belehrt. Kurz danach gab es noch den Ehrentreffer, Philipp Lagemann traf zum 1:5 in der 80. Minute. Plötzlich erwachte die Offensive, man zeigte noch einmal Moral und erarbeitete sich weitere zum Teil gute Möglichkeiten. Dennoch viel in dieser Phase des Spiels noch das 1:6, das halbe Dutzend war perfekt. Die Niederlage war verdient, wenn auch vom Ergebnis zu hoch ausgefallen.
Es spielten: Julian Souldt, Felix Anlauf, Rene Schünke, Harald König, Adrian Gruchmann, Thomas Lubitz (15. Minute), Malte Dürr, Marcel Schünke, Philipp Bühren, Philipp Lagemann, Christoph Gehrke, Thobias Beck (45. Minute) und Pyro. Gelb: Philipp Bühren Gelb-Rot: keine Rot: keine |
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| 21.07.2008 von Webmaster |
| Spielplan 2008/2009 für 2. Mannschaft ist online |
| In Kreisliga B2 startet die 2. Mannschaft spielfrei in die Saison 2008/2009. Das erste Spiel findet am 2. Spieltag am 24. August 2008 um 15.00 Uhr bei "CVJM Türkiyemspor Hagen" statt. |
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