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GEOGRAFIE |
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Herdecke liegt direkt an der Ruhr mit ihren beiden Stauseen Hengsteysee und Harkortsee,
dem Ruhrtal und der Ardeypforte. Landschaftlich gehört Herdecke zu den nordwestlichen
Ausläufern des Sauerlands und wird konkret dem niederbergisch-märkischen Hügelland zugerechnet.
Direkt angrenzende Städte und Gemeinden sind im Uhrzeigersinn Dortmund, Hagen, Wetter und Witten.
Unabhängig von naturräumlichen Gegebenheiten wird Herdecke als Bestandteil des Ruhrgebietes
wahrgenommen. Von der grundsätzlich auf Steinkohle und Großindustrie basierenden
Wirtschaftsgeschichte des Ruhrgebietes wurde die Stadt jedoch nur indirekt beeinflusst.
Im Stadtgebiet kommen nur gering mächtige Steinkohlenflöze vor, die zwar teilweise aber
nicht rentabel abgebaut, insgesamt jedoch als nicht abbauwürdig eingestuft wurden.
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Hengsteysee mit bewaldeten Herdecker Ruhr-Abhang |
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Geologie
Die Stadt liegt mitten im Ardeygebirge, einem Teil des Rechtsrheinischen Schiefergebirges.
Die oberflächennah anstehenden Gesteine stammen aus dem Oberkarbon.
Es handelt sich dabei vorwiegend um Ton- und Schluffstein sowie Sandstein.
Der Abbau des hier vorkommenden, so genannten Ruhrsandsteins in zahlreichen Steinbrüchen
hat die Stadt sehr geprägt.
Ein großer Steinbruch ist heute noch in Betrieb, in ihm werden Bruch- und Werksteine gewonnen.
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Klima
Herdecke gehört zum maritim beeinflussten nordwestdeutschen Klimabereich und weist
mittlere Jahresniederschläge zwischen 850 und 900 mm sowie ein Jahresmittel der
Temperatur von etwa 10,6 °C auf.
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Erbbegräbnis von Haus Mallinckrodt in Ende |
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Stadtgebiet und -gliederung
Herdecke liegt mit Ausnahme eines kleinen Zipfels an der Ruhrbrücke ausschließlich
nördlich der Ruhr.
Das Stadtgebiet dehnt sich maximal etwa 8 km in Nord-Ost/Süd-West-Richtung und
etwa 5 km in Nord-West/Süd-Ost-Richtung aus.
Die Stadt Herdecke hat zwei Siedlungskerne: Herdecke und Ende, letzterer umfasst
das ehemalige Amt Ende beziehungsweise die Gemeinde Ende mit den Bauernschaften
Kirchende, Ostende und Westende, sowie Gedern.
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